Weihnachten und Silvester im Weingut: So wird das Jahresendgeschäft zum Verkaufsmoment

Aktualisiert: 13. Okt.

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt für viele Weingüter eine wichtige Verkaufszeit. Wein wird verschenkt, für Festessen ausgewählt oder für den Jahreswechsel auf Vorrat gekauft. Gleichzeitig suchen Kundinnen und Kunden nach persönlichen Geschenkideen und unkomplizierten Lösungen.
Mit einer guten Planung kannst du diese Nachfrage nutzen – online, im Newsletter und mit Dialogpost. Entscheidend ist, dass du nicht nur Wein anbietest, sondern den Kauf möglichst einfach und passend zum Anlass machst.
1. Mach aus Wein eine Geschenkidee
Viele Menschen wissen, dass sie Wein verschenken möchten – aber nicht unbedingt, welcher Wein passt. Hilf ihnen bei der Auswahl mit klar zusammengestellten Angeboten, zum Beispiel:
Das Festtagsduo: zwei Weine, passend zum Weihnachtsessen
Das Geschenkpaket: Wein mit einer persönlichen Grußkarte oder einem kleinen Extra
Das Silvester-Set: passende Weine oder Sekte für den Jahreswechsel
Die Entdeckungsbox: eine Auswahl verschiedener Weine zum Probieren
Der flexible Geschenkgutschein: wenn die beschenkte Person lieber selbst auswählt
Gib den Paketen verständliche Namen und erkläre kurz, für wen oder welchen Anlass sie gedacht sind. So fällt die Entscheidung leichter. Achte außerdem darauf, alle Bestandteile und Preise transparent zu nennen.
2. Nutze Social Media für Inspiration und Verkauf
Social Media eignet sich besonders gut, um Genussmomente und Geschenkideen sichtbar zu machen. Statt nur einzelne Flaschen zu zeigen, kannst du erzählen, wann und wie sie Freude bereiten.
Ideen für deine Beiträge:
Zeige, welcher Wein zu einem klassischen Festtagsgericht passt.
Stelle drei Geschenkideen in unterschiedlichen Preiskategorien vor.
Nimm deine Community bei der Vorbereitung der Weihnachtspakete mit.
Präsentiere ein Geschenkset aus der Nähe – inklusive Verpackung und Grußkarte.
Teile eine kurze Empfehlung des Weinguts: „Wenn du einen Wein zum Verschenken suchst, probiere …“
Erinnere rechtzeitig an Bestell- und Abholtermine.
Mach den nächsten Schritt einfach: Verlinke direkt zum passenden Angebot oder nenne klar, wie bestellt werden kann. Ein Beitrag mit einer konkreten Empfehlung und einer eindeutigen Handlungsaufforderung ist oft hilfreicher als ein allgemeiner Weihnachtsgruß.
3. Plane Newsletter in kleinen, klaren Etappen
Ein einzelner Newsletter kurz vor Weihnachten muss viele Aufgaben auf einmal erfüllen. Besser ist eine kurze Reihe mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
Inspiration: Geschenkideen und Empfehlungen für die Festtage
Orientierung: Weinpakete, Preise und Bestellmöglichkeiten
Erinnerung: Hinweis auf Versand-, Abhol- oder Bestellfristen
Silvester: passende Weine für den Jahreswechsel
Halte jeden Newsletter übersichtlich. Wähle ein Hauptangebot, erkläre den Nutzen und führe mit einem klaren Link zum nächsten Schritt. Gute Betreffzeilen machen konkret, was Leserinnen und Leser erwartet – zum Beispiel eine Geschenkidee oder eine Auswahl für das Festessen.
4. Mit Dialogpost auch außerhalb des Feeds präsent sein
Eine gedruckte Karte kann in der Vorweihnachtszeit aus der täglichen digitalen Kommunikation hervorstechen. Nutze sie nicht nur für einen Gruß, sondern verbinde eine persönliche Ansprache mit einem konkreten Anlass.
Mögliche Inhalte für deine Dialogpost:
eine kleine Auswahl an Geschenkpaketen,
ein persönlicher Gruß vom Weingut,
eine Einladung zur Abholung oder zum Besuch im Weingut,
ein Hinweis auf einen Gutschein,
eine Empfehlung für die Feiertage oder den Jahreswechsel.
Ein QR-Code kann direkt zum Online-Shop, zu einer Aktionsseite oder zu einer Bestellmöglichkeit führen. Alternativ kannst du eine Telefonnummer oder einen klaren Bestellweg angeben. Wichtig: Die Karte sollte auch ohne Smartphone verständlich sein.
5. Nimm Hürden aus dem Kauf
Gerade zum Jahresende zählt, wie leicht sich ein Angebot bestellen und verschenken lässt. Prüfe deshalb vor dem Start:
Sind Angebote, Preise und Inhalte gut verständlich?
Ist klar, wie und bis wann bestellt werden kann?
Sind Versand und Abholung übersichtlich erklärt?
Gibt es eine Geschenkverpackung oder die Möglichkeit für eine Grußkarte?
Funktionieren Links und QR-Codes auf dem Smartphone?
Wissen Kundinnen und Kunden, an wen sie sich bei Fragen wenden können?
Nenne Liefer- und Abholfristen nur, wenn sie verlässlich feststehen. So können Kundinnen und Kunden besser planen – und du vermeidest unnötige Rückfragen.
6. Bleib auch nach Weihnachten sichtbar
Das Jahresendgeschäft endet nicht mit dem 24. Dezember. Zwischen den Feiertagen und vor Silvester suchen viele Menschen noch nach passenden Getränken für Gäste, das Abendessen oder den Jahreswechsel. Plane daher eigene Inhalte für diese Tage ein, statt die Weihnachtskommunikation unverändert fortzuführen.
Nach den Feiertagen kannst du außerdem den Kontakt ins neue Jahr mitnehmen: etwa mit einer Einladung zu einer Weinprobe, einem Ausblick auf kommende Veranstaltungen oder einer Empfehlung für den ersten Genussmoment des Jahres.
Fazit: Anlass, Angebot und Bestellweg müssen zusammenpassen
Weihnachten und Silvester bieten Weingütern viele Möglichkeiten, Wein als Geschenk und Begleiter besonderer Momente zu präsentieren. Am wirkungsvollsten wird die Kommunikation, wenn Social Media inspiriert, der Newsletter gezielt informiert und Dialogpost persönlich erinnert. Kombiniere das mit passenden Angeboten, klaren Fristen und einem einfachen Bestellweg – dann machst du es deinen Kundinnen und Kunden leichter, sich für dein Weingut zu entscheiden.
Checkliste fürs Jahresendgeschäft
Mit der praktischen Checkliste planst du deine Kommunikation und Verkaufsaktionen Schritt für Schritt – von Social Media und Newsletter bis zur Dialogpost. So behältst du die wichtigsten Aufgaben bis Weihnachten und Silvester im Blick. Die Checkliste kannst du jetzt kostenlos herunterladen.





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